Riester-Sparplan

Riester-SparplanEs gibt zwei Arten von Riester-Sparplänen: ein Riester Fondssparplan und ein Riester Banksparplan. Der Banksparplan ist besonders kundenfreundlich und kostengünstig. Der Fondssparplan zeichnet sich durch hohe Renditechancen sowie Flexibilität aus.

Sparen mit dem Riester-Banksparplan

Ein Riester-Banksparplan eignet sich schon für sehr junge Anleger. Seit 2000 kann anhand der „Riester-Rente“ eine kapitalgedeckte private Altersversorgung aufgebaut werden. Dazu gibt es staatliche Förderungen, die bereits bei geringen Sparbeträgen gewährt werden. Dies macht den Riester-Banksparplan für viele noch attraktiver.

Einen Riester-Banksparplan kann man bei einer Versicherung, einer Fondsgesellschaft, einer Bank und bei einer Bausparkasse abschließen.

Sparen mit dem Riester-Fondssparplan

staatlich gefördertMit Hilfe des Riester-Fondssparplans kann eine höhere Rendite erwirtschaftet werden. Er wird ebenfalls staatlich gefördert. Damit stellt dieser Sparplan eine solide Wahlmöglichkeit zur klassischen Riester-Rente dar. Besonders für junge Anleger rentiert sich diese Anlageform, denn je länger der Vertrag läuft, desto höher die erzielbare Rendite.

Gleichzeitig lockt die Kapitalerhaltungsgarantie, die besagt, dass zu Beginn der Rentenauszahlung mindestens die während der Laufzeit eingezahlten Beträge dem Anleger zur Verfügung gestellt werden. Allerdings gibt es keine garantierte Verzinsung.

Vor- und Nachteile von Riester-Sparplänen:

Vorteile:

  • Riester-Verträge werden staatlich subventioniert. Da ein Riester-Sparplan langfristig eine Ergänzung der eigenen Altersvorsorge bildet, erhät der Sparer Zuschüsse von Staat, was positiv zur Rendite der Riester-Sparpläne beiträgt.
  • Das Vorsorgeprodukt kann individuell auf den Anleger abgestimmt werden.
  • Hohe Flexibilität bezüglich Anlagehöhe und dem Aussetzen von Raten. Die staatliche Förderung bleibt dabei maximal bestehen.
  • Bei einem Riester-Sparplan fließen die Einzahlungen mit einem relativ geringen Abschlag in einen Sparplan, der ohne Lebensversicherung und auch ohne spekulative Elemente auskommt.
  • Absehbar ist, dass staatliche Mindestrentenmodelle (beispielsweise das Konzept der „solidarischen Lebensleistungsrente“ der Großen Koalition) voraussetzen, dass man eigene Vorsorge betrieben hat. Ein Riester-Sparplan ist hierfür sehr geeignet.

Nachteile:

  • Inanspruchnahme der Rente ist erst ab Vollendung des 62. Lebensjahres möglich.
  • Rente muss während der Auszahlungsphase versteuert werden.
  • Hoher Aufwand bei Antragstellung.
  • Mindestinvestition: 4% des Jahresbruttoeinkommens.

Das ist bei Riester-Sparplänen zu beachten

Um einen Riester-Sparplan abzuschließen, muss man vier Prozent des Jahresbruttoeinkommens abzüglich Zulagen in einen Riester-Vertrag einzahlen.

Die Riester-Rente ist die rentabelste private Altersversorgung, obwohl die Rente später versteuert werden muss. Die Formulare für den Antrag sind zwar sehr umfangreich und zeitintensiv, doch das sollte Anleger nicht abschrecken. Am Besten, man wendet sich an einen Berater, der sich mit allen staatlichen Zuschüssen, Steuerersparnissen und Zulagen auskennt.