Rürup-Sparplan

Rürup-SparplanDer Rürup-Sparplan ist eine Altersvorsorge und ein Steuersparprogramm in einem, in erster Linie für Selbständige, die weder eine Betriebsrente noch Riester-Rente erhalten können. Man spricht auch von einer kapitalgedeckten Basisrente.

Die Rürup-Rente eignet sich dabei aber vor allem für Besserverdiener, denn die staatlichen Subventionen sind abhängig von der Höhe der eingezahlten Steuern. Es gibt grundsätzlich drei Varianten der Rürup-Rente: die fondsgebundene Versicherung, den Fondssparplan und die klassische Rentenversicherung.

So funktioniert ein Rürup-Sparplan

Jährlich dürfen bis zu 20 000 Euro in die private Rürup-Rente eingezahlt werden. Bei Vertragsabschluss bindet man sich ein Leben lang an den Sparplan. Die Beiträge sind bis zum Rentenbeginn fällig. Frühestens mit 60 Jahren hat man dann Anspruch auf eine Rente, die allerdings noch versteuert werden muss.

Rürup-Sparplan Vorteile:

  • Die Steuerersparnisse durch den Rürup-Sparplan sind beträchtlich. Bis zu 20 000 Euro des Brutto-Einkommens können steuerlich abgesetzt werden. Ehepaare dürfen das Doppelte ansetzen.
  • Die Zahlungsmodalitäten sind sehr flexibel. Das ist sehr wichtig für Selbständige, die unter Umständen ein stark schwankendes Einkommen haben und erst am Ende des Jahres wissen, was sie investieren können.
  • Laufende Beiträge können durch individuelle Einmalzahlungen ergänzt werden.
  • Das angesparte Kapital ist vor Pfändung geschützt.

Rürup-Sparplan Nachteile:

  • Die Steuerlast ist nur verschoben. Später ist die Rürup-Rente zu versteuern. Es ist daher vor Abschluss des Sparplanes sehr wichtig, dass ein Steuerberater die Steuervorteile genau prüft.
  • Der Grund, warum Rürup-Sparpläne nicht besonders beliebt sind, sind vor allem die starren Vertragsbedingungen. Die Rürup-Rente kann nicht gekündigt, ausgesetzt, verkauft oder vererbt werden.

Ein fester Zinssatz sorgt für eine Überschussbeteiligung, die unabhängig vom Zinssatz des Kapitalmarkts ist. Allerdings steigen die Zinsen für die Spareinlagen auch nicht an, wenn die Kapital-Zinsen steigen.