Zertifikate-Sparplan – Gefragte Alternative zum Fondssparen

Zertifikate-Sparplan Anbieter wie SBroker und DAB sorgen durch günstige und flexible Konditionen dafür, dass Zertifikate-Sparpläne bei Anlegern immer beliebter werden. Dank der verhältnismäßig geringen Kosten kann fast die gesamte Anlagesumme in den Vermögensaufbau investiert werden.

So funktionieren Zertifikate-Sparpläne

Zunächst sucht sich der Anleger eine Bank oder einen Online-Broker mit entsprechendem Sparplanangebot aus, um ein Wertpapierdepot zu erhalten. Er schließt einen Zertifikate-Sparplan ab und sucht sich dann ein beliebiges Zertifikat aus. Auch die Anlagehöhe kann frei gewählt werden, beträgt aber meistens mindestens 50 Euro. Die Bezahlung wird per Überweisung oder Abbuchung getätigt.

Für den festgelegten Betrag kauft die Bank entsprechend viele der ausgewählten Zertifikate. Ein Betrag von 1,25 bis 5 Euro wird als Gebühr abgezogen und kommt nicht der Vermögensbildung zugute. Bei Maxblue und der DAB bank gibt es eine besonders große Auswahl an Zertifikaten, die für einen Sparplan geeignet sind. Dazu zählen ausschließlich Zertifikate, die besonders lange oder endlos laufen. Die meisten Zertifikate werden auf den DAX angeboten. Es gibt sie aber auch auf andere Indizes wie z.B. auf Mdax, TecDax und EuroStoxx 50.

Der Zertifikate-Sparplan kann stets vom Anleger gekündigt werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum die Einzahlungen auszusetzen.

Vorteile:

  • Zertifikate-Sparpläne zeichnen sich dadurch aus, dass diese in der Regel günstiger zu unterhalten sind als Fondssparpläne. Dies liegt vor allem daran, dass Ausgabeaufschläge, welche zumeist bei Fondssparplänen anfallen, bei Zertifikate-Sparplänen nicht berechnet werden. Dennoch sollten die Anbieter miteinander verglichen werden, denn es gibt noch weitere Gebühren, die sehr unterschiedlich ausfallen können.
  • Ein Zertifikate-Sparplan kann sehr flexibel gestaltet werden: Typ des Zertifikats, Sparrate und Vertragslaufzeit können frei vom Anleger gewählt werden.
  • Anleger mit wenig Risikofreunde entscheiden sich oft für Index-Zertifikate, da sie durch die breite Streuung des jeweiligen Index ihr persönliches Anlagerisiko reduzieren können.

Nachteile:

  • Um das Verlustrisiko zu minimieren, sollte man Zertifikate-Sparpläne nur bei seriösen Banken in Anspruch nehmen. Andernfalls bergen diese Sparpläne die Gefahr, dass ein Emittent Insolvenz anmeldet und der Anleger dann als Gläubiger seine Einlagen zurückfordern muss.

Anbieter von Zertifikate-Sparplänen:

Consorsbank SparpläneOnVista Bank Sparpläne
  • 33 Zertifikate-Sparpläne
  • Gebühr für Ausführung des Sparplans: 1,50 % der Sparrate pro Transaktion
  • Intervalle der Ausführung: 1 oder 3 Monate
  • Min. Sparrate: 25 Euro / Monat
  • Max. Sparrate: keine
  • 15 Zertifikate-Sparpläne
  • Gebühr für Ausführung des Sparplans: keine
  • Intervalle der Ausführung: 1 oder 3 Monate
  • Min. Sparrate: 50 Euro / Monat
  • Max. Sparrate: 1000 Euro / Monat

 

Sparpläne bei der ING DiBa DAB bank Sparpläne
  • 6 Zertifikate-Sparpläne
  • Gebühr für Ausführung des Sparplans: 1,75 % der Sparrate pro Transaktion
  • Intervalle der Ausführung: Monatlich
  • Min. Sparrate: 50 Euro / Monat
  • Max. Sparrate: keine
  • 116 Zertifikate-Sparpläne
  • Gebühr für Ausführung des Sparplans: keine
  • Intervalle der Ausführung: 1, 2, 3 oder 6 Monate
  • Min. Sparrate: 50 Euro / Monat
  • Max. Sparrate: 3000 Euro / Monat