Der Cost-Average-Effekt gilt als eines der besten Argumente, wieso auch Sparer mit geringem oder mittlerem Einkommen einen Sparplan abschließen sollten.

Bei regelmäßigen, gleichbleibenden Sparraten über einen gewissen Zeitraum kaufen Sparer einen Fondskurs sowohl zu hohen als auch zu niedrigen Kursständen.

Zu einem niedrigen Kursstand nach einem Börsencrashs würde ein Sparer für eine Sparsumme von 100 € so vielleicht 10 Aktien eines Unternehmens erwerben.
Während eines Wirtschaftsbooms und bei höheren Kursen reichen 100 € vielleicht nur für den automatischen Kauf von 5 Aktien dieses Unternehmens.

Für Spekulanten ist der Cost Average Effekt deshalb kein Anreiz, da Anleger von nicht mehr (aber eben auch nicht weniger) als durchschnittlichen Kosten profitieren.

Cost-Average-Effekt bei Fondssparplänen

Insbesondere bei der Investition in Fondssparplänen und ETF-Sparplänen ist der Cost Average Effekt für Privatanleger attraktiv. auf. Bei regelmäßigen und immer gleichbleibenden Käufen in langfristig steigende Fonds ergibt sich insgesamt ein risikoärmerer Durchschnittspreis als bei einer Einmaleinlage.

1. Monat 2. Monat 3. Monat 4. Monat Resultat
Preis pro Fondsanteil 10€ 15,00€ 5€ 10€ 10€ Durchschnittspreis
InvestierterBetrag 100€ 100€ 100€ 100€ 400€ investiert
GekaufteFondsanteile 10 6,67 20 10 46,67 Anteile gekauft

Selbstverständlich ist das Prinzip auch auf Aktiensparplans mit Sparplänen auf eine einzelne Aktien anwendbar. Hier kommt jedoch ein Klumpenrisiko ins Spiel, was den eigentlichen Gedanken der Risikostreuung über den Cost-Average-Effekt relativiert.